Wie manche Menschen das Allgemeingut behandeln, ist für einen umweltfreundlichen, sozial eingestellten Menschen, wie ich einer bin, unbegreiflich. Manche Gemeinden, und meine Betonung liegt bei manchen, bieten ihren Bewohnern eine 24 Stunden Recyclingstelle an. Dort kann man Glas, Plastik, Papier und Metall eigentlich 24 Stunden, in einer Art Strasse, entsorgen. Für Sperrmüll, Sondermüll und seit neuestem Karton gibt es zwei Öffnungstage, wo man speziell diese Materialien den ganzen Nachmittag vorbei bringen kann. Nun ist es am Wochenende wieder einmal soweit gewesen, dass ich zur Recyclingstrasse gefahren bin und ein Chaos erblickt habe!
Leider konnte ich mein Papier nur mit Mühen entsorgen, da ich mir vorher wie ein Bergsteiger, einen sicheren Weg bahnen musste, um zum Container zu gelangen. Rund um den Papiercontainer lage eine alte Holz/Glastüre, Kinderstockbettteil und Karton in Massen!
In unserer Gemeinde wurde vor einiger Zeit der Kartoncontainer in eine Containerpresse getauscht und aus Sicherheitsgründen für die Menschen, wird die Presse nur an zwei Tagen in der Woche zugänglich gemacht!
Das Sicherheitsdenken der Gemeinde ist absolut gerechtfertigt und richtig! Aber, der „Protest“ der Ortsmitglieder, oder das einfach ignorieren des Verbotes ab sofort die Öffnungszeiten für Kartonabfälle zu nutzen, ist einfach schlichtweg unakzeptabel! Es ist frech und eine Gemeinheit der anderen Mitmenschen gegenüber, die sorgsam trennen und sich an die Vorschriften und Gegebenheiten halten.
Wie wäre es, wenn einer dieser Müllsünder vor seinem Haus ein Schild hat …. Vielleicht Privatgrund, betreten verboten ….. und wir jetzt hingehen würden und einfach auf seinem Grundstück ein Festl machen würden und natürlich den Abfall bei ihm lassen würden, oder einfach nur am Wochenende bei Schönwetter unsere Liegesessel aufstellen würden?! (ich denke, dass war nur ein harmloser Vergleich) Ob ihm das so gefallen würde? Ich denke nicht!
Kurz gesagt, entweder überdenken und ändern, die Müllsünder, ihr ignorantes Verhalten, oder aber, was ich mit Schrecken befürchte, wird sich die Gemeinde eine andere Möglichkeit ausdenken um den Wahnsinn zu stoppen!
Ich würde es verstehen, aber ich wäre extrem sauer, da mein Gemeinschaftssinn extrem ausgeprägt ist und ich die Bequemlichkeit, jederzeit zur Recyclestelle fahren zu können, sehr gewöhnt bin. Appell an die rücksichtslosen Mitbürger meiner Gemeinde, haltet euch an die Regeln, oder übersiedelt wo anders hin.
Vielleicht ein Tip für das Gemeindeamt: Fotoaparat, Viedoüberwachung. Die Geräte kosten nicht so viel, wie die Aufräumungsarbeiten und die Sünder können sofort mit Sozialdienst versorgt werden (vielleicht ihren eigenen Müll wieder aufräumen).