Die Müllsituation heute

Die Müllsituation heute

Täglich werden Tonnen von Müll durch unser Bundesland gekarrt und zu den Verwertungseinrichtungen gebracht! Dinge die die Bevölkerung von Salzburg-Stadt und –Land nicht mehr benötigen, werden wiederverwertet. Die Stadt, die Gemeinden und die einzelnen Entsorgungsfirmen leisten ebenfalls ihren Beitrag zum florierenden Geschäft mit dem Müll und verdienen damit ihr tägliches Brot.

Die Kategorien sind umfangreich. Restmüll, Biomüll, Sperrmüll, Sondermüll, Papier-, Karton-, Plastik-, Glas- und Metalabfälle. Autoverwertung, Containerdienste, Schrott, etc.

Über die Werbung, Werbeprospekte und Zeitungsinserate wird die Bevölkerung motiviert und angeleitet Produkte zu kaufen. Unmengen von Werbung flattert täglich mit der Post in fast jeden Haushalt. Der Konsument hat die Qual der Wahl und entscheidet sich dann meistens für die vermeintlichen „Sonderangebote“ und kauft auf Vorrat ein. Man kann ja nie wissen. Die Vorräte sind meist haltbare Lebensmittel, „günstiges“ Fleisch, Käse, Brot, Säfte und vieles an Nonfood. Das Haltbarkeitsdatum bei den Lebensmittel ist meist über 1 Jahr und man kann sie gut lagern. Das Nonfoodangebot fängt im Kleinen an, wie Batterien, Kosmetika, Haartrockner, Gewand, etc. und endet bei Gartenmöbel, Betten, Lampen, Autos und der gleichen. Nur wenn wir das Haltbarkeitsdatum von einem Jahr übersehen, ist das Produkt nicht mehr genießbar und landet unverwendet im Müll, wie vieles das wir übersehen zu verkochen und schlecht wird, oder einfach nur weg geworfen wird, weil es zuviel gekauft wurde. Wenn wir das Billigprodukt Bett täglich benützen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es eine kürzere Lebenserwartung hat, als ein Hochwertiges Vollholzbett mit Qualitätsmatzratzen und beides muss unweigerlich im Müll landen. Natürlich getrennt!

Für den „Müll“ zahlt der Konsument natürlich zweimal, jedoch in der heutigen Zeit, werden die weggeworfenen Dinge wiederverwertet und neue Produkte können entstehen. Das Zeitalter des Recycelings, wo die Rohstoffe knapper werden, ist schon längst angebrochen und floriert und das ist gut so.

Recyclingfirmen haben sich spezialisiert und sind hochtechnisch ausgestattet und schonen bei der Verarbeitung des „modernen“ Mülls die Umwelt, beliefern dann mit den neu gewonnenen Grundrohstoffen wieder die Produktionsfirmen und der bewusste Konsument kann erneut Waren kaufen, die zum Teil einmal den Kreislauf des Konsums bereits durch gemacht haben.

Wichtig jedoch meiner Meinung nach ist immer wieder den Konsumenten zu schulen und ihm die Möglichkeit zu geben, seinen Müll leicht und unkompliziert sowie kostengünstig abzugeben.